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Prinzip der Schlauchpumpe  
   

Das Standard-Modell DSP 9911/10-E: In Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bisher unerreicht

 

Schlauchpumpen sind heute in vielen Bereichen von Industrie, Gewerblichem Geschirrspülen, Textilwäscherei, Umwelttechnik, Dosiertechnik, Klimatechnik, Wasseraufbereitung, Prozesstechnik, Chemie und Medizin zu finden. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen aus den jeweiligen Bereichen haben sich unterschiedliche Konstruktionsprinzipien herausgebildet.

Das Funktionsprinzip der Schlauchpumpe beruht auf dem Abdrücken oder Abquetschen eines flexiblen Pumpenschlauches an einer oder mehreren Stellen und durch Bewegung der abgedrückten Stelle in gewünschter Förderrichtung der Flüssigkeit. Daher werden die Schlauchpumpen teilweise auch Schlauchquetschpumpen oder Quetschschlauchpumpen genannt. Die Bewegung der abgedrückten Stelle wird mit Hilfe eines Pumpenrotors realisiert, an dessen Umfang sich walzenförmige Rotorrollen befinden.

Die Rotordrehzahl (Bewegungsgeschwindigkeit der abgedrückten Stelle) und der Schlauch-Innenquerschnitt des Pumpenschlauchs bestimmen die Förderleistung. Pumpenschlauch und Zuleitungsschläuche (Ansaug- und Abgangsschlauch) werden meist an einem Schlauchhalter angeschlossen, der wie der Pumpenschlauch zu den medienberührenden Teilen zählt.

Die Schlauchpumpe ist ventillos und trotzdem selbstansaugend. Sie eignet sich - wie fast kein anderes Pumpenprinzip - auch zur Dosierung von chemischen Produkten und aggressiven Flüssigkeiten. Dies sind z.B. Säuren und Laugen, Chlorprodukte, Duftstoffe und Öle; aber auch biotechnologische Produkte lassen sich damit hervorragend dosieren. Im Gegensatz zu anderen Pumpenprinzipien wie z.B. Membranpumpen ist bei der Schlauchpumpe die materialtechnische Anpassung von Förderprodukt und Pumpenschlauch bzw. medienberührender Teile sehr einfach möglich. Es wird ein für das Förderprodukt chemisch geeigneter Pumpenschlauch ("Walkschlauch") ausgewählt und eingesetzt.

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   DSP 9905 mcs

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   einstellbarer Förderleistung

 

Das relativ einfache Prinzip der Schlauchpumpe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viel know-how erforderlich ist, um aus einer Schlauchpumpe ein zuverlässiges Industrieprodukt und eine präzise Dosierpumpe zu machen, denn nicht jede Schlauchpumpe kann als Dosierpumpe bezeichnet werden. Technische Details, Präzision und Qualität der Ausführung bestimmen über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit einer Schlauchpumpe. Als entscheidend für die Schlauchwechselintervalle hat sich die Wandungsdicke des Pumpenschlauchs erwiesen. Wandungsdicken unter 1,6 mm sind daher in der Dosiertechnik kaum noch zu finden. In der Concept-Serie im gewerblichen Spülen werden überwiegend Pumpenschläuche mit 2,4 mm Wandungsdicke verwendet, was die Schlauchwechselintervalle deutlich verlängert. Außerdem spielt auch das Wandungsdicken-zu-Innendurchmesser-Verhältnis eine große Rolle für die Gebrauchsdauer eines Pumpenschlauches: Dieses Verhältnis sollte nicht unter 33 % liegen. 

SAIER konstruiert und baut seit vielen Jahren Schlauchpumpen mit fester oder einstellbarer Förderleistung für unterschiedlichste Branchen und Anwendungen. So sind neben der Concept-Serie eine Economy-Serie, eine Compact-Serie, eine Classic-Serie, eine heavy-duty-Serie sowie die Einbaupumpen-Serie entstanden. Viel Erfahrung hat SAIER darüber hinaus auch im Bereich der Druckdosierschlauchpumpen und der Kleinstmengendosierung gesammelt. In der Dosiertechnik, in der Umwelttechnik, im Textilbereich, bei industriellen Waschprozessen und im gewerblichen Spülen sind vor allem große Wartungsintervalle und geringe Ausfallraten erforderlich. Durch die zahlreichen Konstruktionsdetails und die robuste Mechanik der SAIER-Pumpen werden diese Forderungen erfüllt. SAIER-Schlauchpumpen zeichnen sich aus durch:

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große Serviceintervalle, d.h. seltene Service-Einsätze durch hohe Standzeiten des Pumpenschlauches

·

geringe Ausfallraten durch Verwendung qualitativ hochwertiger und langlebiger Teile

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hohe Lebens- und Gebrauchsdauer durch eine robuste Mechanik, durch konsequente Qualitätssicherung und kompromißlose 100%-Endkontrolle

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hohe technische Zuverlässigkeit durch eine langjährige Erfahrung mit verschiedenen Einsatzgebieten

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genau auf die technischen Anforderungen des Kunden angepaßte Geräte durch ein großes, abgerundetes Produkt- und Zubehörspektrum, das die spezifischen Anforderungen vieler Bereiche und Branchen abgedeckt

·

gutes Preis-Leistungsverhältnis trotz der überdurchschnittlichen Qualität

 

Wichtig für den Anwender und Voraussetzung für einen langjährigen Einsatz eines Gerätes ist die bedachte Auswahl einer Pumpe, die speziell auf die technischen Anforderungen und die Umgebungsbedingungen zugeschnitten ist. Nur der Kunde selbst kennt seinen Prozess am besten. Und so entsteht eine optimierte Anwendung immer erst durch die Kombination des Prozesswissens des Kunden, der genauen Kenntnis der Chemie des geförderten Produktes und dem großen SAIER-Produktspektrum. Typische Förderleistungen von SAIER-Schlauchpumpen liegen bei 50, 166, 500, 833 ml/min oder bei 3,3 bzw. 5,0 l/min. Diese Schlauchpumpen gibt es teilweise sowohl als Einbaupumpen als auch als Schlauchpumpe im spritzwassergeschützten Gehäuse. Geräte mit einstellbarer Förderleistung decken z.B. die Bereiche 0,08 (Concept 2105 mcs) bis 600 ml/min (DSP 9618) ab. Außerdem gibt es bei SAIER Schlauchpumpen für die Kleinstmengendosierung, die zum Beispiel in der Wasseraufbereitung eingesetzt werden.

 

Beispiel für eine zuverlässige und universell einsetzbare Schlauchpumpe ist die fast schon legendäre Modellreihe DSP 8811 (siehe Abbildung), von der über 250.000 Exemplare im Einsatz sind. Aber auch die aktuelle Schlauchpumpe DSP 9911 mit einem Schnappdeckel für schnellen Pumpenschlauchwechsel und dem Schlauchhaltersystem 9911 weist höchste Flexibilität für die verschiedensten Anwendungen auf (Download Prospekt DSP 9911/E (PDF) ). Speziell der gefederte Rotor für hohe Pumpenschlauchstandzeit und die doppelt kugelgelagerte Rotorantriebswelle sind Qualitätsmerkmale, die zu einer überdurchschnittlichen Gebrauchsdauer der Schlauchpumpe führen. 

 
Charakteristika der SAIER-Schlauchpumpen (Typreihe DSP 9911):
· selbstansaugend 
· Pumpenprinzip ohne Ventile
· Standard-Förderleistung 166 ml/min oder 50 ml/min für die Standard-Betriebsspannung 230 V - 50 Hz
· einfache Ansteuerung über die Betriebsspannung (verschiedene Betriebsspannungen erhältlich)
· doppelt kugelgelagerte Getriebeabgangswelle für hohe Lebensdauer
· Gehäuse mit Auslaufstutzen für definierte Ableitung der geförderten Chemikalie bei Schlauchbruch
· gefederter Rotor für hohe Schlauchlebensdauer
· einfacher Pumpenschlauchwechsel mit Standardwerkzeug (Schraubendreher): Ansaug- und Abgangsschlauch
können am Schlauchhalter angeschlossen bleiben - keine Verwechslungsgefahr!
· preisgünstiger und umweltbewusster Betrieb: Durch das überlegte Konstruktionsprinzip muss nur der Pumpenschlauch gewechselt werden.
· kompakte Bauweise
· flexible Einsatzmöglichkeiten: Auch für den Einbau in eigene Frontplatten oder Gehäuse erhältlich (OEM-Pumpen)

 

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