Neuigkeiten im Überblick |
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Speziell für den Bereich Wasseraufbereitung und die Prozesstechnik wurde die Concept-Serie um eine schrittmotorgesteuerte Dosierpumpe erweitert. Die Schlauchdosierpumpe Concept 420sm beherrscht sowohl sämtliche Funktionen der Dosierpumpe Concept 420i (einstellbare Förderleistung und Steuerung der Förderleistung mit 4..20-mA-Schnittstelle im Normal- und im Inversbetrieb) als auch eine Reihe weiterer Funktionen wie Ansteuerbarkeit mit 0..20 mA-Schnittstelle, Steuerung der Förderleistung durch Pulsweitenmodulation, Frequenz- oder Impulsansteuerung (z.B. für Wasseruhren). Aufgrund der letztgenannten Funktion kann die Schlauchdosierpumpe auch die impulsgesteuerte Concept 2208 mcs ersetzen, die bisher für die Proportionaldosierung eingesetzt wurde. Ein völlig verschleißfreier Schrittmotor anstelle der üblicherweise eingesetzten Gleichstrommotoren garantiert, dass die Schlauchdosierpumpe Concept 420sm bis zu einer Förderleistung von 7,5 l/h (125 ml/min) im echten Dauerbetrieb ("rund um die Uhr") betrieben werden darf. Über kürzere Zeiträume sind bis zu 166 ml/min möglich. Ein weiterer Vorteil der neuen Dosierschlauchpumpe ist die gegenüber den DC-Motor-betriebenen Pumpen erhöhte Dosiergenauigkeit. |
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Die preiswerten Dosiergeräte der Serie "Compact", die vor allem auf Gläserspülmaschinen, Untertischmaschinen, Besteckreinigungsmaschinen und Haubenmaschinen im Gewerblichen Spülen zielen, wurden technisch nochmals aufgewertet: Die leitfähigkeitsgeregelte Dosierschlauchpumpe Compact L plus bringt es jetzt auf eine Förderleistung von 100 ml/min, was einem Reiniger-Stundenverbrauch von bis zu 6 Litern entspricht. Die in der Förderleistung einstellbaren Reiniger- und Klarspülerdosiergeräte Compact R und Compact K werden - wie auch das Compact L plus - komplett mit allem erforderlichen Installationszubehör ausgeliefert (Übersicht Gewerbliches Spülen). Äußerst interessant ist auch die Tatsache, dass Reiniger-Pumpenschlauch, Rotor und Schlauchhalter kompatibel zu den bisherigen SAIER-Geräten sind, so dass sich in der Ersatzteilhaltung große Vorteile ergeben. Neuerdings sind vor allem auch die Kompaktdosieranlagen Compact Duo L und Compact Duo R in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Neben der zuverlässigen Technik wird vor allem auch der Preis begeistern. Speziell für Industrie- und OEM-Anwendungen sind in der Compact-Serie die Gerätetypen Compact C und Compact U verfügbar (Übersicht OEM/Industrie). Diese sind sowohl für 230 V 50/60 Hz als auch bei Bedarf für eine Betriebsspannung von 24 V AC und für 12 - 24 V DC verfügbar. Vielfach bewährt im Bereich der Wellness-Technik als Duftstoffpumpe hat sich inzwischen das Dosiergerät Compact C mit spezieller Pumpenschlauchausstattung |
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Viele Kunden und Anwender setzen heute bei leitfähigkeitsgeregelten Prozessen auf die Technologie der induktiven Leitfähigkeitsmessung. Der Vorteil der Leitfähigkeitsmessung mit induktiven Sensoren liegt darin, dass Verschmutzungen des Sensors wie Kalkbeläge oder ölige und fettige Ablagerungen das Messergebnis nicht verfälschen. Möglich wird dies durch das technisch-physikalische Messprinzip, bei dem der Messstrom ausschließlich im Mischprodukt (z.B. Waschlauge) verläuft. Der Sensor ist zwar vom technischen Aufbau aufwändiger als herkömmliche Kohle- oder Edelstahlelektroden. Der Preisunterschied kann sich aber durch die Minimierung unerwarteter Service-Einsätze infolge nicht gesäuberter Sensoren sehr schnell amortisieren. Neu im Produktspektrum ist die temperaturkompensierte Version beim aktiven induktiven Sensor ILFS 02: Durch den physikalisch bedingten Temperaturkoeffizienten der Waschlauge von 2%/°C kommt es bei sehr starken Temperaturschwankungen um den Temperaturarbeitspunkt normalerweise zu Produktmehrverbrauch, was durch den ILFS 02-TK2 vermieden wird. Mit den induktiven Leitfähigkeitssensoren von SAIER lassen sich verschiedene applikationstechnische Konzepte verfolgen (siehe auch "Übersicht über SAIER-Geräte für die induktive Leitfähigkeitsregelung (PDF)"). |
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Neu im SAIER-Produktionsprogramm sind sehr robuste Chemiepumpen für den weiten Bereich der Prozeßtechnik, Verfahrenstechnik und Regelungstechnik. Die Dosierschlauchpumpen der neuen Baureihe DSP 9711 warten mit einer stabilen Förderleistung von 3,3 bzw. 5,0 l/min auf und sind für den 230 V-Einphasenwechselstrom geeignet. Durch die hohen Drehmomentreserven eines kommutatorlosen und daher verschleißfreien Qualitätsmotors kann die Pumpe problemlos gegen einen Gegendruck von 0,5 bar arbeiten. Selbstredend passen diese Pumpen auch an SAIER-Dosiercomputer oder die SAIER-Leitfähigkeitsregler (z.B. ELFR 2125). Bei Bedarf ist die Förderleistung über einen optional erhältlichen Frequenzumrichter einstellbar oder sogar von außen steuerbar. |
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Das Reiniger-Dosiergerät DSP 9905 mcs (technische Daten) wurde kräftig überarbeitet und fällt damit in die Kategorie der Universal-Dosiergeräte. Während das DSP 9905 mcs bisher schon sowohl für Ein-Ventilmaschinen als auch für den bei Zwei-Ventilmaschinen gebräuchlichen Zeitrelaisbetrieb jumperbar war, kann die zur Economy-Serie zählende Dosierschlauchpumpe jetzt 4 unterschiedliche Gerätetypen aus der Classic-Serie ersetzen: Das SADOpic 8905 für Ein-Ventil-Machinen (Betriebsart J1), das SADOpic 8904 für Zwei-Ventil-Machinen (Betriebsart J2), das SADOpic 9501 für zeitgesteuerte Vordosierung und taktend einstellbare Nachdosierung (Betriebsart J3) so wie das SADOpic 8902 mit einem Zeitrelais für einen Steuerimpuls oder zur Tastensteuerung (Betriebsart J2 bzw. J4). Die Förderleistung von 166 ml/min bringt in kurzer Zeit die Waschflotte wieder in den Soll-Bereich und macht das Gerät auch für allgemeine Dosieraufgaben sehr interessant. |
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Das SAIER-Produktspektrum wurde im Bereich der Kältetechnik, Heiztechnik und Klimatechnik um die Kondensatpumpe KP 9918 erweitert. Die mit einer Dauerleistung von 6,25 l/h selbstansaugende Version verwendet einen Pumpenschlauch mit 2,4 mm Wandungsdicke, was die Standzeit sehr stark erhöht. Die maximale Ansaughöhe beträgt bei dieser Pumpe 5 m. Wird die Kondensatpumpe jedoch nur auf Druck beansprucht (Förderhöhe bis 8 m) steigt die Absaugleistung bis auf 7,25 l/h. Der mitgelieferte 2-Niveau-Sensor schaltet die Pumpe nur ein, wenn tatsächlich Kondensat anfällt. Das zweite Niveau erkennt einen drohenden Überlauf aufgrund von Prozessfehlern wie einem Pumpenschlauchbruch oder wenn der ableitende Schlauch verstopft ist. |
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Während das Vorgängermodell der Druckdosierschlauchpumpe DDSP 2035 mcs noch "taktete" und über "Hub" und "Frequenz" eingestellt werden musste, lässt sich die Förderleistung am DDSP 2035 mcs einfach über die Rotordrehzahl einstellen (ein Trimmpotentiometer). Die Druckdosierschlauchpumpe fördert also kontinuierlich und wird vor allem als Klarspüldosiergerät im Bereich "gewerbliches Spülen" eingesetzt. Der einstellbare Bereich der Förderleistung wurde wesentlich erweitert und liegt bei diesem Modell zwischen 120 und 2400 ml/h bei einem empfohlenen Gegendruck von max. 2 bar. Die für die Dosierung von Klarspüler (Glanztrockner) eingesetzten Pumpenschläuche DPSN 136-4,8x2,4 PH oder DPSN 136-4,8x2,4 TGG (Einsatz je nach chemischer Zusammensetzung des Klarspülers) haben eine Wandungsdicke von 2,4 mm und damit bei chemischer Verträglichkeit mit dem Fördermedium eine überdurchschnittlich hohe Standzeit. Alternativ sind auch Austauschsätze, bestehend aus Rotor, Schlauchhalter und Schlauch verfügbar, so dass der einstellbare Förderleistungsbereich (größter und kleinster Einstellwert) bei Bedarf im Verhältnis 4/9 - 1/9 oder 1/36 nach unten verlegt werden kann. |
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Das universelle Dosiergerät DSP 2010 mcs (technische Daten) aus der Economy-Serie wurde technisch verbessert: Die Serienproduktion wurde auf einen noch kräftigeren Antrieb umgestellt. Die Lebensdauer des Antriebs war bereits bisher durch die bei SAIER serienmäßig verwendete GCL-Technologie gegenüber anderen Gleichstrommotor-Ansteuerverfahren wesentlich größer. Durch den stärkeren Gleichstrommotor (mit jetzt 50 ccm Volumen und entsprechend verlängerten Kohlebürsten) wird die Lebensdauer des Dosiergeräts nochmals merklich vergrößert, so daß es sich noch mehr von den am Markt verfügbaren low-cost-Geräten absetzt. An der einfachen Einstellbarkeit der Förderleistung im Bereich 150-3000 ml/h oder (umgejumpert) im Bereich 300-6000 ml/h, an der Zeitrelais-Funktion zwischen 1 und 60 Sekunden in Betriebsart 3 sowie an der doppelt kugelgelagerten Rotorantriebswelle wurden keine Änderungen vorgenommen. Wesentlicher Zusatznutzen: Durch die technischen Verbesserungen kann das Gerät mit dem Schlauchhalter 9911/1,6-4x1 und dem Pumpenschlauch PS 138-1,6x1,6 RI 4 jetzt auch als preisgünstige Klarspül-Pumpe im gewerblichen Spülen eingesetzt werden: Mit der maximal zulässigen Förderleistung von 500 ml/h und dem maximalen Gegendruck von 2 bar (mit dem serienmäßig eingebauten Rotor 8811 gelb) können bereits die meisten Klarspüldosier-Aufgaben an kleinen und teilweise an mittleren Maschinen gelöst werden. |